Was haben DNS-Einträge mit meiner eRechnung zu tun?
Eine eRechnung ist am Ende eine E-Mail mit Anhang. Der empfangende Mailserver prüft über SPF, DKIM und DMARC, ob die Mail wirklich von Ihrer Domain stammt. Fehlen diese Einträge oder passen sie nicht zum versendenden Server, wird die Mail schlechter bewertet und landet eher im Spam-Ordner oder wird abgewiesen.
Mein Rechnungsprogramm verschickt die Mails. Muss ich trotzdem etwas tun?
Meistens ja. Viele Rechnungs- und Buchhaltungsprogramme senden über eigene Server, tragen aber Ihre Adresse als Absender ein. Dann muss dieser Server in Ihrem SPF-Eintrag stehen, und der Anbieter sollte die Mails mit einem DKIM-Schlüssel Ihrer Domain signieren. Die nötigen Angaben nennt der Anbieter in seiner Hilfe, meist unter dem Stichwort „eigene Absenderdomain“.
Warum findet der Check keinen DKIM-Schlüssel?
DKIM-Schlüssel liegen im DNS unter einem frei wählbaren Namen, dem Selector. Von außen lässt sich nicht auflisten, welche Selectoren eine Domain verwendet. Der Check probiert deshalb die verbreiteten Namen durch. Kennen Sie Ihren Selector, tragen Sie ihn unter „Erweitert“ ein. Er steht im Kopf jeder signierten Mail in der Zeile „DKIM-Signature“ hinter „s=“.
Wie funktioniert der Versandtest?
Nach der DNS-Prüfung können Sie eine Testmail an eine Adresse von uns schicken, am besten direkt aus Ihrem Rechnungsprogramm. Sie erhalten dafür eine Adresse mit einer fünfstelligen Test-ID, über die das Tool Ihre Mail eindeutig erkennt. An dieser Mail rechnet es nach, ob SPF, DKIM und DMARC bestanden sind. So fällt zum Beispiel auf, wenn ein Schlüssel im DNS steht, das Programm aber gar nicht signiert.
Sind MTA-STS und TLS-RPT Pflicht?
Nein. Beide betreffen den Empfang: MTA-STS sorgt dafür, dass Mails an Ihre Domain nur verschlüsselt übertragen werden, TLS-RPT liefert Berichte, wenn das nicht klappt. Auf die Spam-Bewertung Ihrer ausgehenden Rechnungen haben sie keinen Einfluss. Wer eRechnungen empfängt, schützt damit aber den Weg ins eigene Postfach.
Bedeutet ein gutes Ergebnis, dass jede Rechnung ankommt?
Nein. Der Check sieht nur, was öffentlich im DNS steht. Ob eine einzelne Mail zugestellt wird, hängt außerdem vom versendenden Server, von seinem Ruf bei den Empfängern und vom Inhalt der Mail ab. Saubere DNS-Einträge sind die Voraussetzung, keine Garantie.
Welche Daten werden bei der Prüfung übertragen?
Die eingegebene Domain wird an unseren Server gesendet, der die öffentlichen DNS-Einträge abfragt. Die Domain wird dabei nicht gespeichert. Beim Versandtest werten wir von Ihrer Testmail nur Kopfzeilen und technische Merkmale aus und löschen die Mail anschließend. Ihre E-Mail-Adresse benötigen wir nur, wenn Sie den PDF-Bericht anfordern.